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  • Der Kinderzuschlag ist für Alleinerziehende eine Mogelpackung

    Hilfen — Schlagwörter: , , — Datum: 14. April 2014

    KinderzuschlagDer Kinderzuschlag soll einkommensschwachen Eltern, die zwar selbst ihr Existenzminimum decken können, aber durch ihre Kinder auf Hartz IV Bezug angewiesen sind, aus dem Bezug dieser staatlichen Transferleistung herauszukommen. DIese Maßnahme hört sich zunächst einmal sehr gut an, bei genauerer Betrachtung entpuppt sie sich zumindes für Alleinerziehende als Mogelpackung.
    Messlatte für jede Regierung sind die Arbeitslosenstatistiken. Klar, dass man versucht diese ständig zu schönen und durch neue Bezugsgrößen zu manipulieren. Der Kinderzuschlag war eins eine familienpolitische Maßnahme, die genau diesen Zweck erfüllen sollte. Eltern, die ein Kind unter 25 Jahren im Haushalt hatten und zwar selbst genügend Einkommen erzielten, um nicht mehr in den Arbeitslosenstatistiken zu erscheinen, waren oft selbst auf Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV) angewiesen, weil sie zu wenig für Ihre einkommenslosen Kinder verdienten. Um diese unschönen Schicksale aus der Arbeitslosenstatistik zu verbannen präsentierte die CDU Frontfrau und damalige Familienministerin Ursula von der Leyen einst den Kinderzuschlag. Sie verwies stolz darauf, dass dieser Kinderzuschlag eine Viertel Millionen Kinder vor Hartz IV bewahre. Tatsächlich aber hat diese familienpolitische Leistung dazu geführt, daß zwar die Arbeitslosenstatistik um die Summe der antragsberechtigten ehemaligen Hartz IV Empfänger sank, wesentlich mehr Geld hatte von den Empfängern des Kinderzuschlags jedoch kaum einer in der Tasche. Nicht nur, dass kaum einer den Kinderzuschlag genehmigt bekam, wenn dann fielen Mehrbedarfszuschläge für Alleinerziehende und Befreuiung von den GEZ Gebühren weg. Eine Gesetzesänderung trat im Oktober 2008 als weiterentwickelter Kinderzuschlag in Kraft. Seit dem kann man frei wählen, ob man Hartz IV inclusive der Mehrbedarfszuschläge für Alleinerziehende, Schwangere, oder kostenaufwändige Ernährung bezieht, oder den Kinderzuschlag beantragt.

    Wer kann den Kinderzuschlag beantragen?

    Um den Kinderzuschlag zu beantragen müssen Alleinerziehende ein Mindesteinkommen von 600 Euro haben, den Höchstbetrag jedoch nicht überschreiten, sowie durch das zur Verfügung stehende Einkommen inclusive des Kinderzuschlags eine Hilfebedürftigkeit im Sinne des SGB II vermeiden können. Um die obere Einkommensgrenze zu ermitteln, ist die komplizierte Berechnung von Lebensunterhalt und Wohnanteil des Elternteils als Bemessungsgrenze im Sinne der Regelungen zum Arbeitslosengeld II nötig.

    Wie hoch ist der Kinderzuschlag?

    Der Kinderzuschlag beträgt maximal 140 Euro monatlich. Dieser Kinderzuschlag kann für jedes im Haushalt lebende Kind unter 25 Jahren beantragt werden. Überschreitet das Einkommen der Eltern die Bemessungsgrenze, so werden vom maximalen Kinderzuschlag pro 10 Euro jeweils 5 Euro abgezogen. Das Einkommen der Kinder wird von den maximal möglichen 140 Euro abgezogen.

    Mogelpackung Kinderzuschlag

    Wie oben beschrieben wird das Einkommen der Kinder angerechnet und vom maximal möglichen Kinderzuschlag abgezogen. Ein Großteil der Kinder von Alleinerziehende erhhält aber Kindesunterhalt, oder Unterhaltsvorschuss. Dieser wird als Einkommen der Kinder angerechnet und überschreitet in den meisten Fällen den maximal möglichen Höchstbetrag von 140 Euro. Der Kinderzuschlag für Alleinerziehende ist daher eher eine Mogelpackung.
    Berufstätige Alleinerziehende, die für ihre Kinder keinen Kindesunterhalt und keine Unterhaltsvorschusslaeitungen bekommen, sollten sich vor dem Antrag auf Kinderzuschlag eine Beratung der Familienkasse, der Arbeitsagentur oder eines paritätischen Verbandes in Anspruch nehmen. Überprüfen Sie, ob sie überhaupt Anspruch auf den Kinderzuschlag haben und ob sie sich durch die wegfallenden Mehrbedarfszuschläge nicht vielleicht genauso viel Geld haben, wie vorher. Größter Vorteil des Kinderzuschlages ist jedoch eindeutig, dass Alleinerziehende sich dann nicht mehr gegenüber dem Jobcenter rechtfertigen müssen und mögliche Sanktionen nach dem SGB II wegfallen.

    Foto: © Rossella / Fotolia.com

    Kommentar von Admin am 14.04.2014 um 17:24 Uhr

    Wer tatsächlich als Alleinerziehender Anspruch auf den Kinderzuschlag hat, kann sich entscheiden, ob er ergänzend Leistungen nach dem SGB II bezieht, oder den Kinderzuschlag in Anspruch nimmt. Der Kinderzuschlag ist durch eine Gesetzesänderung für Alleinerziehende keine vorrangig in Anspruch zu nehmende Leistung mehr. Mit dem Wegfall von Hartz IV fallen auch zahlreiche damit verbundene Vergünstigungen weg, wie Befreiung von der GEZ Gebühr, Befreiung von der Zuzahlung bei Medikamenten, Zahnersatz usw.



      




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