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  • Beitrag des NDR zu Unterhaltszahlungen

    Hilfen,Recht — Schlagwörter: , — Datum: 25. Mai 2018

    Beistandschaft durch das Jugendamt
    Der NDR arbeitet gerade einen Bericht zum Thema Unterhalt. Für diese Reportage werden Alleinerziehende gesucht, die wegen ausbleibender Unterhaltszahlungen auf Unterhaltsvorschuss angewiesen sind, obwohl Sie den Eindruck haben, dass der andere Elternteil seinen Unterhaltsverpflichtungen nachkommen könnte. Wer sich jetzt angesprochen fühlt, wird um Kontaktaufnahme unter der Mobilfunknummer 0151-14966165  (Dr. Rita Knobel-Ulrich) gebeten. (weiter…)


     


    Höherer Kindesunterhalt ab 1.1.2017

    Hilfen,Recht — Schlagwörter: , , — Datum: 31. Januar 2017

    KindesunterhaltAlleinerziehende erhalten seit dem 1.1.2017 mehr Kindesunterhalt für ihre Kinder. Trennungskinder haben in Deutschland einen Anspruch auf Unterhalt durch den unterhaltspflichtigen Elternteil. Dabei dient die sogenannte Düsseldorfer Tabelle als Richtwert für die Berechnung der Höhe des Kindesunterhalts. Dabei hat die Düsseldorfer Tabelle selbst keine Gesetzeskraft und ist eher als allgemeine Richtlinie anzusehen, die auch von den Gerichten bei einer Unterhaltspflicht so herangezogen werden. Zum 1. Januar 2017 wurde die Düsseldorfer Tabelle angepasst. Das bedeutet, dass Trennungskinder seit dem 1. 1. 2017 mehr Unterhalt erhalten. Die Höhe des Unterhalts ergibt sich nach Abzug bestimmter Freibeträge und des monatlich gezahlten Kindergeldes. Der aktuelle Selbstbehalt für erwerbstätige Unterhaltspflichtige liegt für Kinder bis zum 21. Lebensjahr bei 1.080 Euro. Für nicht erwerbstätige Unterhaltspflichtige gilt ein Selbstbehalt von 880 Euro. Bei volljährigen Kindern beträgt der Selbstbehalt 1.300 Euro. (weiter…)

    Kommentar von Admin am 31.01.2017 um 11:08 Uhr

    Als Ergänzung zum Artikel : Auch der Kinderzuschlag ändert sich ab Januar 2017. Alleinerziehende, die für sich, aber nicht für ihre Kinder den Lebensunterhalt jenseits von SGB II Leistungen sichern können, haben Anspruch auf den Kinderzuschlag. Seit dem 1. Januar 2017 beträgt dieser 170 Euro. Kindesunterhalt sowie Unterhaltsvorschuss werden weiterhin darauf angerechnet.



     

    Mutter-Kind-Kuren für Alleinerziehende

    Hilfen — Schlagwörter: , — Datum: 5. Oktober 2015

    Mutter-Kind-Kur für AlleinerziehendeAlleinerziehende sind besonderen familiären Belastungen ausgesetzt. Der ständige Spagat zwischen Haushalt, Kindern und Beruf fordert seinen Tribut oft an der Gesundheit. Schön wäre, wenn man eine Auszeit nehmen könnte, um gestärkt die Strapazen des Alltags bewältigen zu können. Tatsächlich gibt es solche Angebote in Form von Mutter-Kind-Kuren. Es gibt aber auch spezielle Vater Kind Kuren für alleinerziehende Väter. Mutter(Vater)-Kind-Kuren stehen jeder alleinerziehenden Mutter und jedem alleinerziehendem Vater zu, denn sie sind Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung. (weiter…)


     

    Landeserziehungsgeld für Alleinerziehende

    Hilfen — Schlagwörter: , — Datum: 4. Oktober 2015

    LandeserziehungsgeldIm Anschluss an das Elterngeld kann in den Bundesländern Bayern, Sachsen und Thüringen Landeserziehungsgeld beantragt werden. Das Landeserziehungsgeld ist eine freiwillige Leistung dieser drei Bundesländer und beträgt zwischen 150 und 307 Euro. Antragsberechtigt sind Eltern und Alleinerziehende, die ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort vor Geburt des Kindes in einem dieser drei Bundesländer hatten. Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Regelungen im Hinblick auf eine eventuelle Erwerbstätigkeit und die Höhe des Einkommens.
    (weiter…)

    Kommentar von Admin am 04.10.2015 um 22:23 Uhr

    Tatsächlich ist der Teaser irreführend, denn die grün/linke Regierung in Thüringen hat das Landeserziehungsgeld in Thüringen zum 1.7.2011 abgeschafft.Es wird aber immer noch gezahlt und kann auch noch für Kinder beantragt werden, die vor diesem Stichdatum geboren wurden.


    Kommentar von Admin am 04.10.2015 um 22:40 Uhr

    Sorry, das Stichdatum wurde leider versehentlich eben von mir um 4 Jahre zurück datiert. Das Landeserziehungsgeld in Thüringen wurde erst in diesem Jahr abgeschafft. Gezahlt wird also noch für Kinder, die vor dem 1.7.2015 geboren wurden und die Antragsvoraussetzungen erfüllen. Alleinerziehende, die Harz IV beziehen haben sowieso nichts davon, denn Landeserziehungsgeld ist Einkommen und wird auf das ALG II angerechnet.



     

    Die Beistandschaft

    Hilfen,Recht — Schlagwörter: , , — Datum: 2. Oktober 2015

    Beistandschaft durch das JugendamtDie Beistandschaft des Jugendamtes hilft bei der Vaterschaftsfeststellung und der Geltendmachung von Unterhaltsansprüchen des Kindes. Bei der Beistandschaft handelt es sich um ein kostenloses Angebot des Jugendamtes für Alleinerziehende. Die Beistandschaft durch das Jugendamt hat keinen Einfluss auf das Sorgerecht. Nach Untersuchungen des VAMV in NRW wird die Beistandschaft durch das Jugendamt viel zu selten von Alleinerziehenden in Anspruch genommen. (weiter…)


     

    Was tun, wenn der Kindesunterhalt ausbleibt?

    Hilfen,Recht — Schlagwörter: , , , — Datum: 9. September 2015

    Parkkralle gegen UnterhaltsschuldnerEs ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass alleinerziehende Mütter ein erhöhtes Armutsrisiko haben. Jede fünfte alleinerziehende Familie bezieht Harz IV. Grund dafür sind aber nicht nur die vermutlich schlechten Jobaussichten, sondern in vielen Fällen auch die barunterhaltspflichtigen Elternteile, die sich ihren Unterhaltspflichten entziehen. Nach groben Schätzungen ist davon aus zu gehen, dass in Deutschland ca. 500.000 Väter nichts oder nur sehr wenig zum Unterhalt ihrer Kinder beitragen. (weiter…)

    Kommentar von oelfuss am 10.09.2015 um 17:32 Uhr

    Ich will vorausschicken, dass ich auch viele Jahre Unterhalt zahlen musste, dass die Schwarte so richtig geknackt hat. Da meine Kinder erwachsen sind, ist dies ein schon seit geraumer Zeit abgeschlossenes Kapitel meines Lebens. Ich habe in all den Jahren immer pünktlich und vollständig gezahlt, das aber nur nebenbei. Aber ich wehre mich dagegen, und immer mehr Väter tun das auch, auf den "Zahlvater" reduziert zu werden. Ein Vater ist für die gesunde Entwicklung eines Kindes ebenso wichtig, wie eine Mutter! Auch wir Männer können unseren Beitrag auf ganz normale Art und Weise leisten, in dem wir unsere Kinder betreuen. Das Wechselmodell ist eine gute Alternative. Bei meiner Trennung sagte meine damals 14-jährige Tochter: "Papa, ich bleibe auf jeden Fall bei Dir!" Und so war es dann auch. Meinem erst neunjährigen Sohn haben wir es überlassen, selbst zu entscheiden, wo er sein will. Meine Ex und ich wohnten damals nur ca. 500m auseinander. Nach dem Motto: "Ein Kind gehört zur Mutter" wurde ich zur Zahlung von Unterhalt verpflichtet. Es zeigte sich, dass mein Sohn es sehr bald vorzog, die allermeiste Zeit bei mir zu verbringen. Er aß bei mir, schlief bei mir, ich wusch seine Wäsche und an jedem Heiligen Abend, an jedem Osterfest und auch an allen seinen Geburtstagen feierten wir hier. Auch um seine Schulsachen, seine Ausbildung und vieles mehr kümmerte ICH mich. Ebenso habe ich die Feier seiner Konfirmation ausgerichtet. Als ich den Familienrichter fragte, warum ich unter diesen Bedingungen Unterhalt für meinen Sohn an meine Ex zahlen muss, erhielt ich zur Antwort: "Weil ein Kind zu seiner Mutter gehört. Schmeissen sie ihn raus und schicken ihn dahin, wo er hin gehört!" Dies war im August 2008. Ich hoffe sehr, daß inzwischen auch bei den Familiengerichten angekommen ist, was viele andere schon wissen: Auch ein Vater hat sehr innige Verbindungen zu seinen Kindern. Und in nahezu ganz Europa, eben nur nicht Deutschland, hat diese Erkenntnis schon umgesetzt und favorisiert das Wechselmodell. Ich rate allen betroffenen Vätern, sich zu wehren und um ihr Recht und das ihrer Kinder, für eine innige Beziehung zueinander zu kämpfen.


    Kommentar von Admin am 11.09.2015 um 17:37 Uhr

    @Oelfuss Ich habe jahrelang das Forum von Alleinerziehend.net eV betreut. Ich kenne die ganzen typischen Trennungs- und Umgangsverweigerungsgeschichten zur Genüge.Ich habe übrigens nie Kindesunterhalt für meine Tochter erhalten. Hab die jedoch auch nie eingefordert, weil die Mutter sowieso nie zahlen konnte. Verbittert bin ich jedoch nicht. Es hat sich ganz von selbst ergeben, dass meine Tochter wieder den Umgang mit ihrer leiblichen Mutter gesucht hat. Dennoch bin ich eigentlich erschüttert, mit welchem Engagement unser Staat versucht solche Steuergelder wieder ein zu treiben. Wären solche Steuergelder wieder eingetrieben worden, dann wäre auch genügend Geld übrig geblieben um mir und meiner Tochter nach der Einstellung des Unterhaltsvorschusses nach dem 12. Lebensjahr ein einigermassen akzeptables Leben zu ermöglichen. Meine Tochter ist inzwischen 18 und mir geht es inzwischen finanziell recht gut. Aber dennoch sollte man über drastischere Methoden zur Eintreibung von Unterhaltsvorschüssen nachdenken, damit genügend Geld für die Kinder ab 12 Jahre übrig bleibt.


    Kommentar von oelfuss am 11.09.2015 um 19:46 Uhr

    @admin, ich gebe Dir im Grunde ja recht. Aber um diese Dinge wirklich wirksam und konsequent verfolgen zu können, braucht man entsprechende Stellen und qualifiziertes Personal, und das kostet nun mal Geld. (Nebenbei: Eine meiner ehemaligen Mitarbeiterinnen hat seit geraumer Zeit eine solche Stelle übernommen, es gibt sie also hin und wieder.) Damit sich das Ganze für die öffentliche Hand rechnet, müssen diese Leute deutlich mehr Geld eintreiben, als sie selbst und ihr Arbeitsplatz kosten. Eine Alternative wäre, diese Tätigkeit einem (seriösen!) Inkassobüro zu übertragen, das auf Provisionsbasis arbeitet, also nur Geld verdient, wenn es erfolgreich ist. Diese Möglichkeit habe ich früher immer wieder angeregt. Warum man sie nicht wahrgenommen hat, weiß ich leider bis heute nicht.


    Kommentar von Admin am 13.09.2015 um 16:28 Uhr

    @Oelfuss Kann man da eine neue Geschäftsidee wittern. Ich glaube schon. Es geht bei Unterhaltsvorschussleistungen immerhin um viel Geld. Habe leider zu wenig Zeit solche Geschäftsideen zu verfolgen, aber es wäre ja eine attraktive Idee!


    Kommentar von oelfuss am 13.09.2015 um 19:12 Uhr

    @Admin, ob das eine gute Geschäftsidee wäre, müsste man mal überlegen. Es wird seinen Grund haben, dass nur wenige der am Markt tätigen Inkassobüros so etwas aktiv anbieten. Und, wie schon gesagt, die Behörden fragen das auch kaum nach, was mich nun wieder verwundert. Fakt ist ganz einfach, dass bei vielen Unterhaltspflichtigen einfach nichts zu holen ist. Du hast ja geschrieben, dass es bei Dir auch so war. Man müßte das Ganze erst mal mit erheblichen Investitionen aufbauen mit dem Risiko, dass man anschließend kaum kostendeckend arbeiten kann. Wäre ich ein paar Jahre jünger, würde ich es mir vielleicht überlegen. Aber nach über 40 Jahren Tätigkeit in diesem Bereich habe ich einfach keine Lust mehr, mich mit den Schulden anderer Leute zu beschäftigen. Schon gar nicht in Vollzeit, wobei es bei so einer selbstständigen Tätigkeit nicht bei einer 40-Stunden-Woche bleiben wird. Ich kann im kommenden Jahr in Rente gehen und mich dann meinen Hobbies und Interessen widmen. Der Beruf war stressig genug. :-)



     

    Das neue Elterngeld Plus

    Hilfen,Recht — Schlagwörter: — Datum: 19. August 2015

    Elterngeld PlusViele Eltern möchten nach der Geburt ihres Kindes gerne für ihr Kind da sein, aber auch gleichzeitig im Berufsleben stehen. Bisher konnten entweder Vater, oder Mutter sich entscheiden, ob sie beim Kind bleiben wollten, oder alternativ Elterngeld bezogen. Alleinerziehende mussten sich zwischen Beruf oder Elterngeld entscheiden. Seit Juli diesen Jahres gibt es das sogenannte Elterngeld Plus, das Teilzeitarbeit ermöglicht und gleichzeitig zum Elterngeldbezug berechtigt. Das neue Elterngeld Plus gilt für Eltern, deren Kinder nach dem 1. Juli 2015 geboren wurden. (weiter…)

    Kommentar von Admin am 19.08.2015 um 11:51 Uhr

    Werden Entgeltersatzleistungen (z.?B. Arbeitslosengeld I, Renten, Krankengeld) während des Elterngeldbezuges als Ersatz für das Einkommen vor der Geburt gezahlt, werden diese Gelder auf das Elterngeld angerechnet und mindern den Elterngeldanspruch. In jedem Fall kann aber der Mindestbetrag von 300 Euro Elterngeld neben den Entgeltersatzleis­tungen bezogen werden. Der Sockelbetrag von 300 Euro darf auch bei Harz 4 Bezug nicht auf die Leistungen angerechnet werden.


    Kommentar von Melle74 am 19.08.2015 um 14:23 Uhr

    Ehrlich gesagt finde ich diesen gesetzlichen Anspruch auf Teilzeit Beschäftigung reine Augenwischerei. Für die meisten Arbeitgeber gilt doch hier das "Ganz oder Gar Nicht"-Prinzip. Das betrifft ja nicht nur die Alleinerziehenden, sondern Familien generell. Ich sehe das Problem eher darin, den Arbeitgeber zu überzeugen, dass ein Vollzeit-Arbeitsplatz (ich kürze ab: VZP) auf jeden Fall teilbar ist - und das für ihn auch Vorteile bringen kann: Vier Augen sehen mehr als zwei, bei Urlaub oder Krankheit fällt der VZP nicht gänzlich aus etc. Die Vorteile hier aufzuzeigen würde den Rahmen sicher sprengen. Ich gebe zu, ich bin überzeugte "Teilzeit-Mutti" (und lebe in meiner vereinbarten SiMa-Arbeitswelt) und habe einen entsprechend engagierten Arbeitgeber an meiner Seite. In Klein- oder Mittelstandsbetrieben muss da sicherlich noch viel getan werden... Ich sehe auch ein, dass sich Teilzeit nicht in allen Berufszweigen durchsetzen kann. (Im Baugewerbe stell ich mir das doch schwierig vor) Aber wie gesagt: Hier ist noch viel Überzeugungsarbeit bei den Arbeitgebern zu leisten.



     

    Weihnachten für Trennungskinder

    Allgemein,Hilfen — Schlagwörter: , , , — Datum: 22. Dezember 2014

    Weihnachten für TrennungskinderÜberall duftet es nach Tannengrün, Lebkuchen und Plöätzchen… das Weihnachtsfest steht wieder vor der Tür und es ist nur noch wenige Tage bis zum Heiligen Abend. Weihnachten gilt als das Familienfest überhaupt. Was aber, wenn es die Familie vielleicht gar nicht mehr gibt, weil eine Scheidung oder Trennung vorausgegangen ist? Für viele Alleinerziehende ist vielleicht sogar das erste Trennungsweihnachten. Wie feiert man nun das Familienfest Weihnachten, vor allem wie feiern die Kinder. (weiter…)


     

    Immer mehr Unterhaltsvorschusszahlungen

    Hilfen — Schlagwörter: , , — Datum: 25. Mai 2014

    UnterhaltsvorschusszahlungenDie Zahl der Eltern, die geschuldeten Kindesunterhalt nicht zahlen steigt kontinuierlich. Alleinerziehende, die keinen Kindesunterhalt erhalten, können für Kinder bis zum 12. Lebensjahr Unterhaltsvorschuss beantragen. Das ist maximal 72 Monate lang möglich, danach gibt es nichts mehr. Die Kosten für diesen Unterhaltsvorschuss teilen sich Kommunen, Bund und Länder. Im letzten Jahr trat der Steuerzahler mit 800 Millionen Euro in Vorleistung. Zurückgefordert wurde dagegen kaum etwas. Normalerweise müsste der ausgezahlte Unterhaltsvorschuss von den säumigen Unterhaltspflichtigen zurückgefordert werden. Nur 50 Prozent der Alleinerziehenden erhalten ihren Kindesunterhalt regelmäßig. Jeder vierte (26 %) der Alleinerziehenden gab an, dass der Unterhalt zumindest teilweise bezahlt werde und wiederum ein Viertel der Alleinerziehenden erhält gar keinen Kindesunterhalt. (weiter…)

    Kommentar von oelfuss am 25.05.2014 um 10:05 Uhr

    Es kommt jetzt allerdings verstärkt dazu, dass die den Unterhaltsvorschuß zahlenden Behörden den verauslagten Unterhalt vom eigentlich Zahlungspflichtigen zurück verlangen. Zumindest wird genau geprüft, ob Aussicht auf Erfolg bei einer Rückforderung besteht. Und, was viele nicht wissen, Unterhaltsverpflichtungen erlöschen NICHT in einem Privatinsolvenzverfahren. Dies gilt übrigens auch für manche andere Verpflichtungen, wie z. B. von einem Gericht verhängte Geldstrafen.



     

    Mehrbedarf für Alleinerziehende soll gestrichen werden

    Hilfen,Recht — Schlagwörter: , , , — Datum: 12. Mai 2014

    Stempel staatlich gefördert, rotZum Herbst 2014 soll das SGB II Leistungsrecht massiv geändert werden. Im Koalitionsvertrag der großen Koalition wurde vereinbart, dass im Bereich des SGB II (Hartz IV) verfahrenstechnische Vereinfachungen geprüft und gegebenenfalls umgesetzt werden sollen. Unter Federführung der Arbeits- und Sozialministerkonferenz wurde 2013 eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe eingerichtet, die derzeit über Reformen beim Arbeitslosengeld II berät. Hier wird ein Forderungskatalog der Bundesagentur für Arbeit diskutiert, um das Leistungsrecht des SGB II zu vereinfachen. Statt Vereinfachungen des Leistungsrechtes stehen aber erhebliche Kürzungen und Verschärfungen des Sanktionsrechtes auf der Vorschlagsliste. So soll beispielsweise der Mehrbedarf für Alleinerziehende nur noch an berufstätige Aufstocker gezahlt werden. (weiter…)

    Kommentar von Admin am 12.05.2014 um 19:13 Uhr

    Es ist doch erstaunlich, dass der Koalitionsvertrag das Wort Kinderarmut nicht enthält. Dafür geht es um PKW Maut und SGB II Vereinfachungen (die sich als ein Bündel neuer Sanktionierungsmassnahmen entpuppen)


    Kommentar von frecheref am 12.05.2014 um 20:53 Uhr

    Es geht doch schon bei dem lang gehegten Begriff Kindergeld los ... das seit Harzt4 auch noch als Einkommen zählt ... dabei ist nach der Definition der Steuergesetzgebung Kindergeld eine Pauschale zu Händer derjenigen, die die finanzielle Belastung der Ausgaben für die Kinder tragen, die dafür sorgen soll, dass alle Ausgaben für Kinder von der Wohnung bis zum Essen praktisch steuerfrei sind. Wie die Erstattung der Umsatzsteuer bei Unternehmen. Und die Steuergesetze sagen ebenfalls, dass ein "Übrigbleiben" von solchem Geld unschädlich ist, weil es dann für die Förderung von der Familie eingesetzt werden soll und darf. Wenn jedoch Kindergeld einfach als Einkommen der Kinder genommen wird, dann ist dies ein eklatanter Verstoß gegen die Steuergesetze.


    Kommentar von oelfuss am 12.05.2014 um 22:17 Uhr

    Man könnte einfach verzweifeln, wenn man betrachtet, welchen Wert der Mensch in unserer Gesellschaft hat. Und das nicht nur unter dieser Regierung, nein, unter allen Regierungen seit Schröders unseliger Agenda 2010! Quo Vadis, Deutschland?



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