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Antworten gesamt:4
Feier mit 2 Jährigem ohne Aufsicht fürs Kind
Jork7707 0 Beiträge
verfasst: 10.02. 2010 um 15:44 Uhr |
Hallo ihr Lieben
Wie würdet ihr das handhaben?
Mein noch Ehemann will seinen Sohn (2 Jahre) mit auf seine Geburtstagsfeier nehmen.
Diese soll bei seiner Mutter satt finden und es werden ca. 15-20 Personen in einer ca. 60 m2 Wohnung sein.
Ich denke mal dass alles wieder so abläuft wie immer. Die Herren verdrücken sich vor den PC, PS 3 oder ähnliches. Die Damen betreiben smal talk im Wohnzimmer. Die Kinder (im alter zwischen 1 und 4 Jahren) laufen nebenbei und werden notdürftig versorgt, wenn sie sich melden.
Ich dagegen bin der Meinung dass ein Kind im alter von 2 Jahren schon eine gewisse Aufsicht braucht. Sei es Windeln wechseln, Essenszeiten einhalten oder auch mal Trost spenden.
Und dieses nicht durch eine 4 Jährige sichergestellt werden kann.
Zudem muss ich sagen das mein Sohn zum KV eine sehr geringe Bindung hat, da der KV meint mit Ignoranz, Unterdrückung und Verbaler Gewallt könne man einen 2 Jährigen erziehen.
Wir leben noch in einem Ehehaushalt und das Maximum was er macht. Ist ihm mal eine Windel wechseln, ein Butterbrot schmieren (mit dem er ihn dann alleine läst), oder mit ihm im Kinderzimmer „spielen“ (nach spätestens 10 min spielt Sohnemann im Wohnzimmer und weitere 20 min vergehen bis KV ebenfalls im Wohnzimmer auftaucht), aber alles nur nach Aufforderung meinerseits.
Wenn der KV mal nach Aufforderung meinerseits (Fahr doch mal mit dem kleinen zu deiner Mutter…), wieder kommt, habe ich einen völlig verstörten Sohn, der sich mit Mama, Mama, Geheul in meine Arme wirft. Laut Aussage des KV ist alles normal gelaufen und nichts vorgefallen.
Wenn ich ihn allerdings bei meinen Eltern abgebe um z.B. zum Rechtsanwalt oder Einkaufen zu gehen. Gibt es kein Geschrei.
Aber zurück zum Thema.
Mein noch Ehemann will seinen Sohn (2 Jahre) mit auf seine Geburtstagsfeier nehmen.
Die Feier soll von 15.00 bis ca. 19.00 gehen und er soll auch die ganze Zeit dabei sein.
Da das ganze dann auch nicht in unserer Stadt stattfindet kommen noch mal 30 min. Hin- und Rückweg dazu. Also Abwesenheit von 14.30 bis ca. 19.30.
Unser Sohn hat aber den Tagesrückmuss 7.30 Aufsehen, 13.30 -15.00 Mittagschlaf wobei er bis ca.16.00 nicht wirklich wach ist. Und um 19.30 ist Bettgehzeit.
Also schneidet es sowohl hinten als auch vorne in seinen gewohnten Tagesablauf.
Zudem, so war es bisher, habe ich dann ein klatschnasses, hungriges und natürlich völlig überdrehtes etwas vor mir, das nicht weiß ob es lieber schlafen oder essen soll.
Er ist sowieso durch den nicht vermeidbaren „Kleinkrieg“ verstört und ich möchte einfach das er endlich zu ruhe kommt.
Würdet ihr ihm mit gehen lassen?
Bitte Begründet.
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pingi42 0 Beiträge
verfasst: 12.02. 2010 um 19:49 Uhr |
Ich bin zwar ganz neu auf dieser Internetseite, hangele mich so langsam durch. Aber zu deiner Frage, ich würde unter diesen Umständen nicht mitlassen. Was will der Kleine bei 25 Personen in einer 60m² kleinen Wohnung? Dann könnte der Vater ihn auch zu einem späteren Zeitpunkt mit zu seiner Mutter nehmen, wo beide sich persönlich um das Kind kümmern kann. Abgesehen von dem Tagesrythmus (Ausnahmen bestätigen die Regel), aber ich glaube kaum dass es für den Jungen besonders angenehm ist. Was ist das für eine Feier, wo die PS auch noch nebebei läuft? |
karlo 0 Beiträge
verfasst: 18.02. 2010 um 15:43 Uhr |
ich würde ihn mitfeiern lassen, aber dann soll er den Kleinen auch bis zum nächsten Morgen bei sich behalten- dann sieht er mal, was es bedeutet ein Kind zu haben und kann die Verantwortung nicht auf jemanden anderen abschieben! Dein Sohn wird deshalb sicherlich keinen bleibenden Schaden nehmen, wenn er mal keinen Mittagsschlaf hält und mal später als üblich möglicherweise auch mit vollen Windeln schlafen geht. |
marmeladebrot 0 Beiträge
verfasst: 10.03. 2010 um 22:06 Uhr |
Naja, wenn ich die Erfahrung mache, dass das Kind danach immer \"völlig verstört\" ist, würde ich das nicht machen. Mit dem Rhythmus würde ich das nicht so streng sehen (außer dem Kleiner braucht das unbedingt), auch das er nur so nebenbei läuft (wenn das mal ausnahmsweise bei einer Feier so ist), aber wie gesagt, wenn er völlig verstört ist und du ihm (und der Verwandtschaft) nicht vertrauen kannst (du schreibst ja auch von verbaler Gewalt), würde ich mir das mir das sehr gut überlegen.
lg
PS: Klingt irgendwie in vielen Punkten sehr nach meinem KV. Allerdings liebt die Kleine ihn und ist nicht \"verstört\" danach. Trotzdem hab ich immer ein komisches Gefühl, wenn er mit ihr allein ist. |
Sternentau 0 Beiträge
verfasst: 30.03. 2010 um 21:39 Uhr |
Liebe Jork, ich würde ihn mitgehen lassen. Der Vater ist und bleibt der Vater und hat damit zunächstmal dieselben Rechte und Pflichten wie Du. Wie es momentan bei euch läuft ist wohl \"normal\", wenn die Beziehung auseinanderbricht. Die meisten Männer kümmern sich m.E. zu wenig um ihren Nachwuchs, sind aber ganz schnell dabei, wenn es nach der Trennung um den Umgang geht. Letzlich ist es eine Familienfeier, zu der er ohne Weiteres seinen Sohn mitnehmen kann. Frag Dich mal ehrlich, ob es Deinem Sohn wirklich und dauerhaft schaden wird, wenn er dabei ist. Ich gehe davon aus, dass Du diese Frage mit \"nein\" beantworten kannst. Das Kind ist hinterher \"durch den Wind\". Das wirst Du sicher noch oft erleben müssen. Der Wechsel von Vater zu Mutter und umgekehrt ist für die Kleinen nunmal sehr schwierig. Leider. Es ist aber nunmal der Vater, den Du Dir mal ausgesucht hast. Ich finde denVorschlag von Karlo ganz gut, dass der Papa den Kleinen mitnimmt, Dir aber erst am nächsten Tag zurückbringt. Hier stellt sich die Frage, ob ER das wirklich möchte, denn plötzlich ist da nicht nur das \"Recht\" - ich darf das Kind mitnehmen, sondern auch die \"Pflicht\" - ich muss das Kind bis morgen versorgen.
Sicher ist die Feier schon vorbei. Wie hast Du Dich entschieden?
Viele Grüße |
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